Frühe Zuwanderung aus dem „freien Germanien“ – was uns ein neuer Grabfund in Gerstetten erzählt

Wann:
Sonntag 07. Juni 2026,
11:00 Uhr

Was:
2026, Lichtbildervortrag

Wo:
Museum Schloss Hellenstein, Zeughaus

Wer:
Dr. Aline Kottmann und Dr. Robin Dürr, Esslingen

(Foto: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart / Yvonne Mühleis)

(Foto: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart / Yvonne Mühleis)

Eine sogenannte archäologische „Rettungsgrabung“ im Ortskern von Gerstetten brachte im Frühjahr 2024 Überraschendes zutage: Das Grab eines Alamannen, der ungefähr 60 Jahre alt geworden war. Das Besondere dabei: Die Bestattung datiert auf die erste Hälfte des vierten Jahrhunderts! Germanische Funde aus dieser Zeit sind sehr selten – kein Wunder, waren doch erst im und nach dem „großen Alamannensturm“ im Jahr 259 Menschen in größerer Zahl über die Limes-Grenze in unsere Gegend gekommen.
Die Referentin und der Referent waren für die Grabung in Gerstetten verantwortlich und wissen aus erster Hand zu berichten, was ihre Funde für die Zuwanderungsgeschichte im heutigen Kreisgebiet zu bedeuten hat.

Begleitprogramm zur Ausstellung Alte Heimat, neue Heimat?

Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Förderverein Museum im Römerbad

 

Eintritt für Mitglieder (von HAV oder Förderverein) 1 €, für Nichtmitglieder 3 €